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Projekt finanziert von

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Wilfried Hartl, Alya Badawi, Christophorus Ableidinger

Ausgasungsverluste Winterbegrünungen

Verluste der oberirdischen Biomasse von Begrünungspflanzen durch Ausgasung vor der Einarbeitung in den Boden Anfang März

Projektstatus: abgeschlossen

Projektlaufzeit: 2008 - 2010

Ausgangslage: Es werden große Verluste an Kohlenstoff und Stickstoff an winterabfrostenden Begrünungen vor dem laut ÖPUL Förderungsvariante B und D erlaubten Einarbeitungstermin am 2.März durch Ausgasungsmechanismen an den Pflanzen erwartet. Die Ergebnisse dienen dazu, den Verlust an Kohlenstoff und Stickstoff durch Ausgasungsvorgänge an den abfrostenden Pflanzen zu quantifizieren, um so im Rahmen der ÖPULl-Evaluierung die entsprechenden Förderungsvarianten, wenn nötig, adaptieren zu können. Um die Leistungen der einzelnen Begrünungsvarianten zum Aufbau des Humusgehaltes besser beurteilen zu können, werden für jede Begrünungsvariante Humusbilanzen im Rahmen der Fruchtfolge berechnet.

Forschungsfrage: Welche Mengen an Kohlenstoff und Stickstoff  werden durch Ausgasungsverluste in die Luft von abfrostenden Pflanzen durch Ausgasungsvorgänge abgegeben?

Projektziele:
- Quantifizierung der Mengenverluste der oberirdischen Biomasse von nicht eingearbeiteten Begrünungspflanzen durch Ausgasungsvorgänge an den Pflanzen.
- Bessere Abschätzung der Leistung von Begrünungen für Bodenfruchtbarkeit und Festlegung des klimarelevanten CO2 im Boden.

Gefördert von:  BMLFUW

Kooperationspartner:

Universität Wien /  Department für Chemische Ökologie (Prof. R. Albert, Prof. W. Wanek)

Umsetzung:

Während der Versuchsdauer wurde jeweils nach Regenfällen die Auswaschungsflüssigkeit in den Versuchsgefäßen entnommen und deren Kohlenstoff- und Stickstoffgehalt bestimmt. Sodann wurden die gasförmigen Verluste an Stickstoff und Kohlenstoff mit Hilfe der Bilanzierungsmethode errechnet, und zwar als Differenz der Kohlenstoff- bzw. Stickstoffgehalte der Biomasse zu Versuchsbeginn und zu Versuchsende, abzüglich der Auswaschungsverluste.