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Biolandbau in Wien

Die Stadt ist einer der größten Bio-Bauern Österreichs. Die MA 49 - Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb bewirtschaftet auf drei Stadtgütern über 860 Hektar Biofläche. 91 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen der Stadt Wien werden biologisch bewirtschaftet.
Die Förderung der Artenvielfalt ist das Ziel von "Lebensraum Acker" - ein Projekt der Bio Forschung Austria. Wiener LandwirtInnen können dabei Teile ihres Ackers gegen eine finanzielle Entschädigung außer Produktion nehmen. Sie verpflichten sich sicherzustellen, dass sich auf diesen Flächen die Artenvielfalt entwickeln kann. So werden beispielsweise Wildkräuter angebaut, die Nützlinge anlocken, welche wiederum zur Schädlingsbekämpfung auf den herumliegenden Feldern beitragen.
Im Rahmen dieses Projektes werden Naturschutzmaßnahmen nicht verordnet, sondern gemeinsam mit dem LandwirtInnen entwickelt. Weiters kooperiert die Stadt Wien auch mit Slow Food und Arche Noah, die seltene und vom Aussterben bedrohte Gemüse- und Obstsorten züchtet.
Die Wiener Stadtgüter nutzen auch Biokompost der MA 48, dessen Wirkung auf die Pflanzen im Rahmen eines Langzeitdüngeversuchs von der Bio Forschung Austria abgetestet wurde.
