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Methodenforschung
Ansprechpartner
Bernhard Kromp
MUBIL
Monitoring der Umstellung auf biologischen Landbau (MUBIL)
Ausgangslage: Im MUBIL-Teilprojekt "Nützlinge" werden die Auswirkungen der Bewirtschaftungsumstellung auf Bio beobachtet und die Wirkung von Landschaftselementen auf die natürliche Schädlingsregulation untersucht.
Forschungsfrage: Welche Rolle spielen Nützlinge in der biologischen Landwirtschaft?
Finanzierung:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft
Projektwebsite MUBIL-Monitoring der Umstellung auf biologischen Landbau
Umsetzung:
In den Projekten MUBIL I und MUBIL II, Teilprojekt "Nützlinge", wurden ausgewählte schädliche und nützliche Arthropoden während der Umstellung des Betriebs Rutzendorf auf biologische Bewirtschaftung untersucht. Die Untersuchungen erfolgten in verschiedenen Feldkulturen und den angrenzenden Landschaftselementen (Windschutzhecken, Baumreihen, Feldraine, Brachen, Ökostreifen). Die Umstellung auf Bio-Landbau gemeinsam mit der Neuanlage von Landschaftselementen führte zu einem allgemeinen Anstieg der Biodiversität. Die neu angelegten Ökostreifen beherbergen viele Laufkäfer und fördern durch ihren Blütenreichtum die blattlausfressenden Schwebfliegen. Für die landwirtschaftliche Praxis kann daher die Anlage von Ökostreifen empfohlen werden.
MUBIL-Projektreihe
Ausarbeitung und Anwendung eines Monitoring-Konzepts für die Dauerbeobachtung der Auswirkungen der Umstellung der Betriebsflächen auf Biologischen Landbau sowie ihrer Anreicherung mit Landschaftselementen.
Laufzeit: 2003-2005
MUBIL II: Entomofaunistisches Monitoring des Biobetriebes Rutzendorf unter besonderer Berücksichtigung naturschutzfachlicher und agrarökologischer Aspekte.
Laufzeit: 2006-2008
Laufzeit: 2009-2011

