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Methodenforschung
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Bernhard Kromp, Wilfried Hartl, Elisabeth Neuner
Bio-Anbau von Körnerleguminosen
Projektstatus: abgeschlossen
Projektlaufzeit: 2006 - 2009
Ausgangslage: Körnerleguminosen haben aufgrund ihrer Fähigkeit, Luftstickstoff zu binden, große Bedeutung im Biologischen Landbau. Außerdem liefern sie proteinhaltige Futtermittel. Ihre Leistung können sie oftmals aufgrund von Schädlings- und Krankheitsbefall nicht erbringen. Vor allem Körnererbsen sind hier sehr anfällig.
Forschungsfrage: Um die Schadursachen herauszufinden, wurden von Bio-Betrieben Pflanzenproben mit Krankheitssymptomen eingeholt und auf das Vorhandensein von pilzlichen Schaderregern untersucht. Dabei waren in zwei Drittel von ca. 50 untersuchten Proben Pilze die Krankheitserreger, was oft auf ungenügende Anbaupausen hindeutet und auf Verwendung von nicht zertifiziertem bzw. nicht auf Krankheitsbefall überprüftem Saatgut.
Krankheiten und Schädlinge können im biologischen Anbau von Körnerleguminosen nur mit indirekten Pflanzenschutzmaßnahmen vermieden werden, v.a. durch den Anbau weniger anfälliger, alternativer Arten bzw. Sorten. In unserem Projekt wurden daher Versuche mit Wintererbsen, Wicken, Platterbsen und Lupinen durchgeführt. Die Platterbsen und Wicken waren im Vergleich zu Körnererbsen und Peluschken am wenigsten vom Blattrandkäfer befallen.
Zusätzlich wurden Versuche zur pflanzenbaulichen Optimierung des Anbaus von alternativen Körnerleguminosen durchgeführt, wie z.B. Wintererbsen, bei denen sich ein Anbau im Gemenge mit Winterweizen oder Triticale bewährte.
Projekt finanziert von:
Bund-Bundesländerkooperation vom
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft und den Ländern Bgld, NÖ, OÖ, Stmk, Ktn und Wien
Kooperationspartner:
Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES), Institut für Pflanzengesundheit; Zentrum für Versuchswesen

